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ASTROPHYSIK

Für viele klingt diese zusammengesetzte Bezeichnung (lat.: astru = Himmelskörper, Gestirn, und gr.: φυσική, physikí „die Natürliche“) wie Musik in den Ohren oder wie der Name einer futuristischen aufregenden Welt; für andere wiederum – die nur zu gerne etwas mehr erfahren würden, wenn… – ist dieser Zweig der Physik hoffnungslos gespickt mit mathematischen Hieroglyphen und Fremdwörtern, und somit ein Buch mit sieben Siegeln, dessen Zugang ihnen fast so gut wie unmöglich erscheint. Das muß aber nicht so bleiben!

Mit meiner Website spreche ich nicht nur die Adepten unter Ihnen an, sondern ich möchte gerade den Kreis von neugierigen Anfängern ermuntern und anspornen, ein ganz spezielles Gebiet der Astrophysik, Kosmologie und Elementarteilchenphysik zu betreten. Es ist die Welt der faszinierenden und sagenhaften Theorien, die versuchen, alle vier Naturkräfte zu vereinigen, nämlich:

  • die schwache Wechselwirkung (sie ist der Unruhestifter in der Teilchenwelt und aufs Engste mit der Radioaktivität verknüpft; Beta-Zerfall),
  • die starke Wechselwirkung (sie ist der "Spezialkleber" unter den Kräften; sie wirkt nur zwischen Quarks und sorgt dafür, daß diese zu Teilchen wie Protonen und Neutronen verklumpen; ihr haben wir zu verdanken, daß die Atomkerne nicht auseinander fliegen),
  • den Elektromagnetismus (Maxwell-Theorie) und
  • die Gravitation (Einsteinsche Theorie des Makrokosmos).

Bei einigen dieser Ansätze (Quantengravitation, Loop-Quantengravitation, String-Theorie u. ä.) handelt es sich um Theorien, die zwar noch auf dem Papier und im Kopf einiger mutiger Theoretiker existieren, die aber eines Tages Realität werden können, was letzten Endes nur das Experiment entscheiden wird. Trotzdem wird sich der Hauptaugenmerk meiner Ausführungen nicht auf experimentelle Ergebnisse konzentrieren (falls es welche gibt…), denn diese können umfassend im Internet recherchiert werden.

Wir werden bei den theoretischen Grundlagen bleiben und auf ein paar konstruktive und – warum nicht! – vielleicht ein wenig spekulative Hypothesen bezüglich der Struktur unseres Universums eingehen, wie ICH es sehe und verstehe. Bei diesem Ausflug brauchen Sie nicht zu befürchten, den roten Faden zu verlieren. Außerdem ist es nicht meine Absicht, mit Ihnen nur auf rein mathematischem Niveau zu verkehren, indem ich hier ausschließlich (Super-)Tensoranalysis betreibe oder mich in die komplexe Welt der Einsteinschen Gravitationsfeldgleichungen und ihrer möglichen Lösungen, der Loop-Quantengravitation und der Stringtheorie voll begebe – vielleicht ein kleines bißchen, aber das werden Sie schon verkraften. Ab und zu wird es sich jedoch nicht vermeiden lassen, daß ich mich der Vollständigkeit halber der Sprache der Mathematik bediene, ohne zu ausführlich zu werden. Aber keine Bange, Sie werden trotzdem am Ball bleiben können. Ich werde mein Bestes tun. Den Nichtphysikern wird empfohlen, einfach über die mathematischen Formeln hinwegzusehen. Es sei denn, sie sind neugierig und werfen doch einen kurzen Blick hinein, um die Philosophie zu verstehen, die dahinter steckt.

Ich werde versuchen – und das ist der Schwerpunkt meiner Website –, Ihnen mein eigenes Weltbild, meine eigenen Ideen und Vorstellungen über den Kosmos, über den Aufbau unseres Universums, über die (noch) theoretische Möglichkeit, die unendlichen Entfernungen in unserem Universum zu durchqueren, nahezubringen. Ich habe nicht vor, hier eine Vorlesung über klassische Astrophysik zu halten; abgesehen davon, brauchte ich zu diesem Zweck eine gute Tafel und jede Menge Kreide. Falls nötig, werde ich Sie zu bestimmten Themen, die nicht Gegenstand dieser Präsentation sind, an einige sehr interessante astrophysikalische Internet-Adressen verweisen, wo Sie sich Details in Ruhe durchlesen können.

Ich möchte noch einen letzten Punkt ansprechen, der mir sehr wichtig erscheint: Als Linguistiker spiele ich gelegentlich gern mit Wortneuschöpfungen, die sich sehr leicht (für mich) aus einer analytischen und gruppentheoretischen Behandlung von Wortfeldern ergeben, und manchmal gehe ich sogar ein bißchen weiter als diese Regeln es "erlauben". Diese Wortneuschöpfungen betreffen nicht nur die Welt der Physik und der Technik, sondern insbesondere auch die Mathematik, die meines Erachtens für gewisse Dinge bzw. physikalische Phänomene, die sich scheinbar aus einer höherdimensionalen Mannigfaltigkeit (Rn) in unserem dreidimensionalen Raum (R3) manifestieren (projizieren), nicht ausreicht und deswegen noch sinnvoll und logisch erweitert werden muß – nicht nur analytisch, sondern auch linguistisch. Aber davon später. Diese Wortneuschöpfungen sind für mich unerläßlich, denn jede Sprache ist einer sehr starken zeitabhängigen Evolution permanent unterworfen und muß im Einklang mit der Entwicklung der Technik und der Naturwissenschaft stehen. Fremdwörtern gegenüber bin ich nicht abgeneigt, wenn sie dosiert, vernünftig und im Rahmen des Vertretbaren gebraucht werden, und das tue ich auch hier. Außerdem erleichtern gewisse Fremdwörter die Verständigung unter den Fachleuten, aber auch unter den an Astrophysik Interessierten auf der ganzen Welt. Für Sie habe ich einige Fremdwörter, die ich in meiner Website benutze, in einem kleinen Glossar zusammengestellt, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Etwas ganz Wichtiges möchte ich mit Nachdruck betonen: Hier werden Sie bestimmt nicht mit "Denglisch" (siehe Rubrik "Interessante Links") belästigt. Ich betreibe nie Sprachenvergewaltigung, weder in meiner Website noch im Alltagsleben, weder in Spanisch, meiner Muttersprache, und noch weniger in Deutsch, einer Sprache, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und noch etwas: Ich bin überzeugter Verfechter der alten deutschen Rechtschreibung. (Ich möchte nämlich nicht das Wesen und die ganz persönliche linguistische Identität Deutschlands und der deutschen Sprache zu Grabe tragen, wie viele es tun und getan haben, denn das täte ich, wenn ich die "neue" Rechtschreibung anerkennen würde!).

 


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To err is human, but to really foul things up requires a computer.


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Doctor Jesús Alejandro de la Fuente Moreno