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In eigener Sache

Eines der Lieblingsthemen, mit dem sich Menschen – vor allem Naturwissenschaftler – des beginnenden 21. Jahrhunderts gerne befassen, ist – immer noch seit eh und je – die Frage nach dem Ursprung unseres heutigen Universums, und letzten Endes auch nach unserem eigenen Leben:

  • Wie ist das Universum entstanden?
  • Warum ist das Universum so strukturiert, wie wir es kennen?
  • Was verbirgt sich hinter diesen unendlichen Weiten?
  • Hat die Urknall-Theorie eine Antwort auf alles?
  • Wo steckte die ganze beobachtbare und die ominöse Dunkle Materie vor dem Urknall?
  • Ist "Antigravitation" möglich?
  • Kann es überhaupt eine allgemein gültige, einheitliche Beschreibung von allen bekannten Naturkräften geben? Eine, die alle physikalischen Phänomene unter einen Hut bringt, ohne Gefahr zu laufen, daß sich lästige Ausnahmen in unser mühevoll zusammengeschustertes physikalisches Weltbild durch ein unbekanntes Hintertürchen einschleichen?
  • Woher kommen wir Menschen? Wer sind wir?
  • Sind wir allein im Universum?
  • Gibt es außerirdische Intelligenzen?
  • Kann man das "Phänomen der Unidentifizierten Flugobjekte" (UFOs) aus der physikalischen Perspektive, d. h. wissenschaftlich, ernst nehmen und ihm gar Glauben schenken?
  • Gibt es eine plausible Erklärung für diese UFOs oder ist dieses Phänomen völliger Quatsch und ausschließlich auf eine Massenhysterie der Menschen zurückzuführen?.

Fragen dieser Art berühren nicht selten die Grenzen der Philosophie, der Religion und der Metaphysik, sie überfordern auch das menschliche Vorstellungsvermögen. Trotzdem ist der Forschungsdrang des Menschen diesbezüglich sehr groß und unersättlich. Der Traum jedes theoretischen Physikers (Elementarteilchenphysikers/Kosmologen), der sich auf dem Gebiet der Supergravitationstheorien, Quantenfeldtheorien, Raumzeit-Kontinua, Kosmologie und Kosmogonie zu Hause fühlt, wird immer die Vereinheitlichung der Naturkräfte sein, die ich bereits im Vorwort erwähnt habe.

Seit längerer Zeit versucht man mit Akribie der sogenannten "Weltformel" auf die Spur zu kommen, die genau diese Vereinheitlichung ermöglichen soll und aus der sich eindeutig die einzelnen Naturkräfte herleiten lassen. Seitdem diese sowohl in Fachkreisen als auch bei Nichteingeweihten sehr verlockende und aufsehenerregende Bezeichnung zum ersten Mal das Licht der physikalischen Welt erblickte, schießen die Vorschläge wie Pilze aus dem Boden und keiner weiß bisher so recht, wie man diese "Pilze" einzuordnen hat. Bei manchen mathematischen Ausdrücken - so symmetrisch, elegant und schlüssig sie auch immer sein mögen - verschwinden Strukturen jedoch lautlos und andere tauchen wieder auf, die eigentlich gar nicht existieren dürften, und das alles, als wären sie von Geisterhand weggenommen oder hinzugefügt worden; manche haben sogar eine böse Überraschung auf Lager, wie die von allen Physikern gefürchteten Singularitäten oder Risse in der Raumzeit, die nur Ärger machen und sich nicht einfach so aus der Welt schaffen lassen, ohne ein Loch irgendwo in der netzartigen Weltformelstruktur zu hinterlassen, das irgendwie gestopft werden muß. Glauben Sie mir: Das ist keine leichte Aufgabe!! Die Gestaltung dieser Weltformel verlangt einen großen Stapel Schmierpapier und den Papierkorb oder eine strapazierfähige Schreibtafel und jede Menge Kreide als ständige Begleiter eines Theoretikers, aber auch eine unendliche Geduld. Ich kann mir sehr gut vorstellen, liebe Website-Besucher, daß einige von Ihnen uns mit Ihren Anregungen und Ideen bei unseren Bemühungen, den Kosmos zu verstehen, ab und zu aus der Sicht des unvoreingenommenen Laien vielleicht einen Denkanstoß geben könnten, der uns weiter bringt. Aber ich warne Sie schon jetzt: Die Welt bzw. das Universum oder der Kosmos in dem wir leben, erfahren wir Menschen ZWAR als ein DREIdimensionales Kontinuum (Länge, Breite und Höhe) bzw. vierdimensionales Gefüge, wenn wir noch den Faktor "Zeit" dazu nehmen, sowie Einstein es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in seiner Speziellen bzw. Allgemeinen Relativitätstheorie benutzt hat (Minkoswki-Raum, 1907), ABER glauben Sie mir, es gibt durchaus physikalische Phänomene, für deren Erfassung und Erklärung wir den klassischen Einsteinschen "Tensor-Beutel" ersetzen und unser gewohntes 3- bzw. 4-dimensionales Kontinuum oder Denken verlassen müssen, weil es ganz danach aussieht – und dafür sprechen viele "Symptome" –, als ob jene Phänomene tatsächlich aus einer anderen höheren Dimension herkommend in unser gewohntes und vertrautes Raumzeit-Kontinuum zeitabhängig und nach einem ganz bestimmten Muster hineingreifen bzw. projiziert werden, d. h. sich in unserem R3 manifestieren. Dabei spielt die Gravitation, die keine "Kraft" im engeren Sinne ist, sondern – nach Einstein – das Ergebnis einer Raumzeit-Krümmung, offensichtlich eine sehr große und wahrscheinlich die schlüssigste Rolle, unter anderem deswegen, weil es den Anschein hat, daß sie vorläufig als einziges bekanntes Phänomen durch die verschiedenen Kontinua "durchsickern" und sein Unwesen überall treiben kann, ohne daß wir die Möglichkeit haben, ihr "das Handwerk" anlegen zu können.

Auch wenn der Mensch sich eine höhere Dimension als die drei bekannten nicht vorstellen kann – und darauf kommt es nicht an! –, sollten wir in unseren Bemühungen, das Universum zu verstehen, nicht verzagen, sondern weitermachen. Denn egal wie die Dinge stehen und sich entwickeln werden, werden wir – zumindest in der Materieform, die uns Menschen von der Natur zugewiesen wurde und solange wir an diese materielle Welt gebunden sind – nie eine höhere Dimension direkt von R3 aus mit unseren Sinnen erfahren können, es sei denn, wir schlüpfen in diese hinein…mit der "passenden" Technologie, natürlich.

Das soll uns aber nicht daran hindern oder einschüchtern, unsere vertraute Dreidimensionalität für einen Moment zu verlassen, um der Natur und dem Kosmos auf den Zahn zu fühlen.

Wenn Christoph Kolumbus sich vor mehr als einem halben Jahrtausend getraut hat, den entscheidenden Schritt zu tun, neue Welten zu entdecken, obwohl viele der damaligen Umstände gegen seine Ideen und sein Vorhaben waren, warum können wir nicht seinem Beispiel folgen? Bauen wir uns doch gemeinsam unsere physikalischen Karavellen und versuchen wir mit ihnen das "kosmologische Amerika" zu entdecken! Wer weiß, vielleicht haben wir Glück…

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim weiteren Lesen dieser Seiten!

 


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Doctor Jes˙s Alejandro de la Fuente Moreno