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FAQ 038 E-mail
Nehmen wir an, es gäbe UFOs aus fremden Welten. Wie könnte ihr UFO-Antrieb funktionieren?

Darüber haben sich schon einige theoretischen Physiker (mich eingeschlossen) den Kopf zerbrochen, denn die physikalische Beschreibung eines UFO-Antriebs ist alles andere als einfach, wenn wir nur unsere "klassischen" Quantengravitationstheorien (Superstring-Theorie, Loop-Quantengravitation) zugrunde legen. Die Realisierung eines UFO-Antriebs rückt näher, wenn man sich weiter hinauslehnt als die "Klassischen" es tun.

 

Nennen wir das Kind beim Namen, damit jeder weiß, worum es hier geht: Ein Raumzeit-Krümmungsantrieb (UFO-Antrieb) ist nichts anderes als ein Mechanismus, der exotische Materie mit negativer Energiedichte verwendet, um die Raumzeit so zu krümmen, daß ein Körper sich schneller als Licht fortbewegen kann.

 

Wir haben schon bei FAQ 036 festgestellt, daß ein solcher Antrieb auf keinen Fall nach dem Prinzip des Materierückstosses funktionieren kann, wenn die mutmaßlichen Wesen aus anderen Welten uns besuchen wollen. Sie müßten mit einem Generationsraumschiff unterwegs sein, wenn sie von so weit herkommen. Wollten wir Menschen zu den Sternen mit unserer aktuellen Technologie erreichen, dann wären wir völlig aufgeschmissen.

 

Nach meiner Theorie der 6- bzw. 12-dimensionalen Superquantengravitation mit hyperkomplexen E-Topologie können wir jedoch mit Gewißheit sagen, daß der UFO-Antrieb auf dem Prinzip einer hyperraumzeitlichen Gravitationsmanipulation beruhen muß, mit deren Hilfe die Insassen in der Lage sind, durch ihre Artefakten die nötigen physikalischen Wechselwirkungsfelder (und die sind nicht nur elektromagnetischer und gravitativer Art) erzeugen zu können, um einen "Keil" in das Raumzeit-Kontinuum einzutreiben, sich gleichzeitig eine geeignete Raumzeit-Blase um ihr Raumschiff zu legen (wozu?, das werden wir später erfahren!) und damit den Weg zu ihrem beabsichtigten Ziel zu beschreiten, das u. U. Tausenden oder gar Millionen Lichtjahre von ihrem Heimatplaneten entfernt sein könnte, und das innerhalb einer vernünftigen Zeit. Sie werden sicherlich sagen: "Das klingt wieder nach Science-Fiction!" – Ich muß Sie leider korrigieren: Das klingt ganz und gar nicht nach einer Phantasterei, sondern es ist "harte" (multidimensionale) Physik, und diese lernen Sie hier bei mir in ihren Grundzügen kennen.

 

Lassen Sie uns beginnen: Betrachten wir den berühmten Vorschlag des mexikanischen Astrophysikers Miguel Alcubierre mit seiner Warp-Blase als Modell für einen UFO-Antrieb:

 

1994 entdeckte Miguel Alcubierre (damals an der Universität von Wales) die erste funktionierende "Warp-Metrik", die sich als Lösung der Einsteischen Feldgleichungen ergab. Vorausschickend möchte ich sagen, daß seine Warp-Metrik in Wirklichkeit keine strenge Lösung der Einsteinschen Feldgleichungen ist, sondern er hat sie vielmehr direkt mit den nötigen Eigenschaften so konstruiert, daß sie funktioniert. Alcubierre hat sich damals gesagt: Wenn wir zu den Sternen oder anderen Galaxien reisen wollten, muß ein funktionierender Warpantrieb die Eigenschaft haben, einen bestimmten Energie-Impuls-Tensor T:< (Einsteinsche Feldgleichungen) zu erzeugen, welcher das Raumzeit-Gebiet um das Raumschiff herum derart manipuliert (verzerrt), daß der Reiseweg zwischen dem Startpunkt und dem Zielpunkt abgekürzt wird und man innerhalb einer akzeptablen Reisezeit ans Ziel kommt. Seine Konstruktion bedeutet nichts anderes als daß die Raumzeit vor dem Raumschiff kontrahiert (also, vielfach "gefaltet" wird, wie beim Balg eines Akkordeons) und hinter ihm wieder expandiert. Wenn man es so will, entspricht diese Warp-Metrik einer raumzeitlichen "Warp-Blase" um das Raumschiff, die sich nach ihrer Generierung sogar mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen darf. Da das Raumschiff sich innerhalb dieser raumzeitlichen Warp-Blase befindet, ist nicht das Raumschiff selbst, sondern die Warp-Blase, die sich überlichtschnell bewegt; somit verstößt seine Bewegung nicht gegen die Gesetze der Einsteinschen Relativitätstheorie, die besagen, daß keine Materie (Masse) sich mit Lichtgeschwindigkeit oder gar mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen kann (wohl gemerkt: dies gilt nur innerhalb des R3 bzw. R4!). Der Raumfahrer sieht nur, daß die Raumzeit – oder was immer das sein mag, was er sieht – mit Überlichtgeschwindigkeit an ihm vorbeiflitzt. Die Bewegung der Warp-Blase setzt sofort automatisch ein, nachdem sie generiert wurde. Dafür brauchte der Raumfahrer nichts zu tun, außer den UFO-Antrieb einzuschalten.

 

Dadurch, daß die Raumzeit in dieser Form verzerrt wird, verringert sich natürlich die Entfernung bis zum Zielort vor dem Raumschiff, während sich simultan die Entfernung zum Startpukt hinter der Warpblase erhöht. Das Bild eines in einer solchen Warp-Blase eingebetteten Raumschiffes kann man sich ganz grob illustrieren, indem man an die Libelle einer Wasserwaage denkt: Wenn man die Wasserwaage aus der waagrechten Lage nach links oder rechts neigt, sieht man, wie diese Libelle in die entgegengesetzte Richtung wandert. Dabei bewegt sich nicht die Masse des Wassers selbst, sondern die im Röhrchen bzw. im Wasser eingebettete Luftblase (Libelle).

 

Einige wichtige Haken hat aber die Alcubierre'sche Warp-Blase schon, nämlich:

 
  • Damit die Alcubierre'sche Warp-Metrik die Einsteinschen Feldgleichungen erfüllen kann, ist negative Energiedichte erforderlich, welche auch als "exotische" Materie bezeichnet wird.
  • Damit nicht genug: Zur Erzeugung der Alcubierre'schen Warp-Blase werden gewaltige Mengen negativer Energie benötigt. Zum Beispiel: Für die Generierung einer Warp-Blase mit einem Durchmesser von 200 Metern (das Raumschiff soll ja darin Platz finden!) benötigt man eine negative Energiemenge, die dem 10-Milliardenfachen der Masse des bekannten Universums entspricht (!).
  • Das Problem mit der negativen Energie: Bis jetzt hat niemand Teilchen mit negativer Energiedichte direkt nachgewiesen.
  • Die Warp-Blase läßt sich nicht vom Raumschiff aus beeinflussen, d. h. die Besatzung wäre auf Hilfe von außen angewiesen.
  • Ergänzend dazu kommt das Problem des Ereignishorizontes, der die Warp-Blase umgibt: Es wäre unmöglich, irgendeine Art von Signal aus der Warp-Blase herauszubekommen, und deshalb könnte man physikalische Vorgänge außerhalb der Warp-Blase nicht vom Raumschiff aus steuern.
  • Das Licht innerhalb der Warp-Blase würde einer unendlich großen Blauverschiebung unterliegen und damit würde es das Gleichgewicht des gesamten Raumzeit-Gefüges massiv stören.

Der dritte, fünfte und sechste Einwand stammen von dem portugiesischen Astrophysiker Jose Natario von der Technischen Universität Lissabon, dem die Alcubierre'sche Lösung nicht geschmeckt hat.

Eine kleine Abhilfe steuerte der belgische teoretische Astrophysiker Chris van Den Broeck (geboren in Leuven, zur Zeit an der Cardiff University, UK) bei. Er stellte fest, daß die benötigte enorme Energiemenge zur Erzeugung der Warp-Blase nach Alcubierre von der verhältnismäßig großen Oberfläche bzw. dem Radius der Warp-Blase abhing. Also, legte er zwei weitere Blasen in die Alcubierre'sche Warp-Blase hinein, wobei die äußere Blase, d. h. die eigentliche Alcubierre'sche Warp-Blase, als sehr klein (R = 3.10-15 m, R ist der Radius der Warp-Blase) angesetzt wird, während die innerste Blase eine Oberfläche besitzt, die einer Blase von 200 m Durchmesser entspricht. Sie werden sagen, das geht doch nicht. Doch das geht, und dies wird durch die vierdimensionale Geometrie ermöglicht. In gekrümmten Räumen kann das innere Volumen einer Kugel vom Radius R viel größer als 4/3BR3 sein. Sein Ergebnis: Der Bedarf an exotischer Materie hebt sich zwar nicht dadurch auf, aber sie wird zumindest auf einige Sonnenmassen reduziert. Na ja, das ist immerhin was, nicht? Beide Astrophysiker, Alcubierre und van Den Broeck, gingen dabei von einer vorher ungekrümmten Raumzeit aus. Und dann kam der russische Physiker Sergei Krasnikov und sagte: Ist die Raumzeit hingegen gekrümmt, so genügten bereits 10 kg exotischer Materie, um solch ein System aus Warp-Blasen zu generieren. Durch geringfügige Modifikation der Van-Den-Broeck-Metrik gelang es Krasnikov, die notwendige Menge an negativer Materie sogar auf einige Milligramm zu reduzieren. 

Das hört sich gut an. Chris van den Broeck selbst meinte: "Es ist aber unklar, wie das Raumschiff in die Warp-Blase zu kriegen ist". Da hören jedoch die Probleme nicht auf, im Gegenteil: Auch wenn die benötigte Menge und Dichte an exotischer Materie nicht so gewaltig wäre, ließe sich ein solcher UFO-Antrieb nicht auf diese Weise realisieren, denn das Gravitationsfeld hängt von der Materieverteilung im Raum ab, und das bedeutet: Sie müßte nicht nur dort vorhanden sein, wo sich unser Raumschiff befände, sondern auch außerhalb desselben. Dazu kommt auch der Umstand, daß es unmöglich wäre, eine bestimmte Materieverteilung per Knopfdruck an der richigten Stelle erscheinen zu lassen und diese wieder zu entfernen, wollte man den UFO-Antrieb wieder abschalten.

 

Der UFO-Antrieb, der sich aus meiner eigenen Theorie ableiten läßt, funktioniert im Prinzip ähnlich wie der von Alcubierre, mit dem großen Unterschied, daß mein Raumzeit-Krümmungsantrieb ganz ohne exotische Materie auskommt. Bei diesem Raumzeit-Krümmungsantrieb besteht auch nicht das Problem mit der negativen Energiedichte und auch nicht mit dem Ereignishorizont der Warp-Blase (ich nenne sie "Raumzeit-Vakuole). Mit Hilfe einiger "Steuerfunktionen", welche die transuniversellen Eigenschaften der Supermannigfaltigkeit Ω auf hyperraumzeitlicher Ebene nutzen, werden zwei Antigravitationsfelder im vorderen und hinteren Teil des betreffenden Raumschiffes erzeugt (vorderer und hinterer Feldlappen), sowie ein in seinem Querschnitts-Durchmesser longitudinal variierbares torusförmiges Superquanten-Ringfeld unter dem Raumschiff für die Steuerung seiner Bewegung innerhalb des R3-Kontinuums (in planetarer Umgebung). Betritt das Raumschiff dann die interstellare oder intergalaktische Umgebung, gesellen sich zu den oben erwähnten Felder zwei zusätzliche Superquantenfelder: Eine Art Raumzeit-Vakuole und das Hyperkraftfeld, das sich trichterförmig vor dem Raumschiff mit seiner Spitze nach vorne aufbaut und unsere R3–Mannigfaltigkeit so auseinander treibt, daß der für die überlichtschnelle Transition nötige höherdimensionale Raumzeit-Korridor spontan generiert wird. Das Zusammenspiel aller dieser Superquantenfelder, vor allem die sofortige Wirkung der Hyperkraft, lassen das Raumschiff unsere R3-Mannigfaltigkeit verlassen, um in ein höherdimensionales Raumzeit-Kontinuum überzugehen. Ein Beobachter in R3 sieht das Raumschiff – von seinem eigenen Referenzsystem aus –  einfach vor seinen Augen verschwinden. Das Raumschiff dematerialisiert sich sozusagen "vor seiner Nase" und wirkt auf den R3-Beobachter so als wäre es nicht mehr existent. Während des Hyperfluges sieht der Raumfahrer – wie bei Alcubierre – die sein Raumschiff umgebende Mannigfaltigkeit (den Raumzeit-Korridor) an ihm überlichtschnell vorbeiflitzen – sein Raumschiff bewegt sich jedoch nicht innerhalb der Warp-Blase, sondern die Warp-Blase (die Raumzeit selbst) mit dem darin eingebetteten Raumschiff.

 

Näheres erfahren Sie im Hauptteil meiner Präsentation.

 

 


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